Bundesverdienstkreuz Erster Klasse an Roland Sing verliehen

Ministerin Altpeter würdigte LSR-Vorsitzenden und VdK-Landeschef
Seit Jahrzehnten Einsatz als profilierter Sozialexperte

Roland Sing, Vorsitzender des Landesseniorenrats (LSR) und Vizepräsident des Sozialverbands VdK Deutschland und VdK-Landesverbandsvorsitzender von Baden-Württemberg, bekam am 28. Juli eine ganz besondere Auszeichnung verliehen: Landessozialministerin Katrin Altpeter überreichte dem verdienten und deutschlandweit aktiven Sozial-, Pflege- und Gesundheitsexperten im Großen Kursaal von Stuttgart-Bad Cannstatt das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Altpeter würdigte im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck den jahrzehntelangen äußerst engagierten, kompetenten und vielseitigen ehrenamtlichen Einsatz von Roland Sing.

Sing, der in Leinfelden-Echterdingen zuhause ist, steht seit 2008 an der Spitze des Landesseniorenrates. Durch seinen engagierten Einsatz beim Landesseniorenrat konnte Sing in den letzten Jahren viele Akzente setzen und den Anliegen älterer Menschen viel öffentliches Gehör verschaffen. Zahlreiche Bürger sehen in Roland Sing den „Mister Senior von Baden-Württemberg“. Auch engagiert sich der frühere Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg seit Langem im Bereich der Telemedizin und er macht sich für die Verbreitung der Alltagsunterstützenden Assistenzlösungen (AAL) stark, damit die älteren Menschen in Deutschland ihrem Wunsch entsprechend möglichst lange zuhause leben und wohnen können. Ebenso tritt der Pflegeexperte seit vielen Jahren für eine umfassende Pflegereform ein, um auch den demenzkranken Menschen die volle Leistungspalette der Pflegeversicherung zu gewähren.

Seit 2011 ist der 73-Jährige VdK-Landesverbands-Vorsitzender. Außerdem sind seine Tatkraft und sein Fachwissen noch in zahlreichen weiteren Gremien sowie in anderen Organisationen und Einrichtungen gefragt.

Landesseniorentag am 2. Juli 2015 in Karlsruhe

Am Donnerstag, 2. Juli, fand in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe der 32. Landesseniorentag Baden-Württemberg statt.
Rund 1.600 ältere Menschen aus ganz Baden-Württemberg nahmen trotz Hitze an dem interessanten und bunten Programm teil.
Die Festrede hielt Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Klaus-Peter Murawski.
Dr. Ulrich Clever, Präsident der Landesärztekammer, sprach mit Moderator Jo Frühwirth über das Thema „Gesund und sicher älter werden“. Zur „Alltagsunterstützenden Technik“ informierte Birgid Eberhardt, Gerontologin, Gesundheitsökonomin und Medizininformatikerin von der Tellur GmbH Stuttgart.
Die Grundpositionen des Landesseniorenrates stellte LSR-Vorsitzender Roland Sing im Gespräch mit Moderator Jo Frühwirth vor.
Rund 50 Aussteller boten Inforamtionen und Mitmachangebote im Foyer an.
Neben vielen Sponsoren unterstützten die Stadt und der Landkreis Karlsruhe die Veranstaltung.
Der Stadtseniorenrat Karlsruhe und der Kreisseniorenrat des Landkreises Karlsruhe boten am Nachmittag ein buntes kulturelles Program.

Pressemitteilungen:

Gemeinsam: Landesseniorentag und Karlsruher Sicherheitstag

Landesseniorenrat stellt zentrale Forderungen an die Landesregierung:
• Stärkere Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements
• Flächendeckende Beratung durch Pflegestützpunkte
• Berufung eines Patienten- und Pflegebeauftragten

Grundpositionen des Landesseniorenrates

Herzlich Willkommen

Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg ist der Zusammen-
schluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und
Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind.

1974 als Dachverband gegründet, arbeitet der Landesseniorenrat als
Interessenvertretung der älteren Menschen in Baden-Württemberg
unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Der Landes-
seniorenrat ist im vorparlamentarischen Raum politisch tätig und
vertritt gegenüber Regierung, Politik, Verbänden und Organisationen
die Interessen der fast 2,7 Millionen Menschen über 60 Jahre in
Baden-Württemberg. Teilhabe, Selbstbestimmung und Sicherheit, das
sind Interessen, die wir nach außen, im Bereich von Politik und
Gesellschaft, zu vertreten haben.

Die derzeit 78 Mitglieder des Landesseniorenrates - 42 Kreis- und Stadtseniorenräte und 36 Verbände - spiegeln in ihrer Vielfalt das Alter und dessen unterschiedlichen Belange wider.

Aufgabe des Landesseniorenrates ist es, die Öffentlichkeit auf die Anliegen der älteren Menschen aufmerksam zu machen und mit der Darstellung aller Facetten des Alters gegen ein einseitiges Bild vom Alter hinzuwirken.

Broschüre "Mitwirkung im Heim"


"Mitwirkung im Heim
Unterstützung der Heimbeiräte"

Mit dieser Arbeitshilfe unterstützt der LSR die Arbeit der Heimbeiräte in Pflegeheimen.
Sie kann beim Landesseniorenrat gegen Erstattung der Versandkosten bestellt werden.
Falls eine größere Stückzahl benötigt wird, bitten wir um Abholung.

 
Sie sind hier: Startseite